Veganes Kochen hat sich in den vergangenen Jahren weit aus seiner Nische herausbewegt. Immer mehr Menschen entscheiden sich, zumindest zeitweise auf tierische Produkte zu verzichten – nicht aus Überzeugung allein, sondern auch aus Neugier auf eine Küche, die überraschend vielseitig ist. Wer dabei den Thermomix® zur Hand hat, merkt schnell: Das Gerät ist für pflanzliche Gerichte geradezu prädestiniert. Es gart, püriert, knetet und emulgiert – und das ist in der veganen Küche oft genug das Herzstück eines Rezepts.
Was bedeutet vegan kochen eigentlich?
Wer vegan kocht, verzichtet auf sämtliche Lebensmittel tierischen Ursprungs. Das geht über den offensichtlichen Verzicht auf Fleisch und Fisch hinaus: Auch Eier, Milch, Butter, Käse und Honig haben in einer veganen Küche keinen Platz. Klingt einschränkend – ist es in der Praxis aber selten. Die Pflanzenwelt bietet eine bemerkenswerte Bandbreite an Aromen, Texturen und Nährstoffen, die eine abwechslungsreiche Ernährung problemlos ermöglichen.
Vegane Speisen sind vielseitig und schmecken gut. Wer richtig vegan kocht, dem gelingt ein absolut abwechslungsreicher Speiseplan mit einer Unmenge an leckeren Rezepten. Besonders im Thermomix® lassen sich pflanzliche Gerichte effizient und unkompliziert zubereiten – von der schnellen Suppe unter der Woche bis zum aufwendigen Sonntagsgericht.
Vegan kochen im Thermomix® – welche Zutaten sich bewähren
Die vegane Küche lebt von Zutaten, die in konventionellen Rezepten selten vorkommen, aber lohnend sind. Der Thermomix® macht die Verarbeitung vieler dieser Produkte deutlich einfacher. Tofu etwa lässt sich im Mixbehälter cremig aufschlagen, Seitan-Teig kneten und Cashewkerne zu einer glatten Creme verarbeiten, die als Sahneersatz funktioniert. Eine Auswahl der gängigsten Grundzutaten:
- Tofu: Vielseitig einsetzbar – als Eiersatz beim Rühren, als cremige Basis für Dips oder gewürfelt in Currys und Pfannengerichten.
- Seitan und Tempeh: Proteindichte Alternativen zu Fleisch, die Texturen liefern, die Tofu nicht immer bieten kann. Seitan lässt sich im Mixbehälter aus Weizengluten selbst herstellen.
- Hülsenfrüchte: Kichererbsen, Linsen und weiße Bohnen sind Allrounder. Aufgequollene Kichererbsen können zu Aquafaba aufgeschlagen werden – einem vollwertigen Ei-Ersatz beim Backen.
- Nüsse und Samen: Cashews, Mandeln und Sonnenblumenkerne bilden die Basis für pflanzliche Sahne, Käsealternativen und Aufstriche.
- Austernpilze und andere Pilze: Mit ihrer fleischigen Textur und dem Umami-Aroma ersetzen sie in vielen Gerichten tierische Komponenten überzeugend.
Mit diesen Zutaten lässt sich bereits ein beachtliches Repertoire aufbauen. Wer sich für pflanzliche Alternativen zu verarbeiteten Produkten interessiert, findet ergänzende Informationen im Beitrag zu vegetarischen Ersatzprodukten.
Frische Zutaten – warum sie den Unterschied machen
Wer mit frischen Lebensmitteln kocht, erzielt bessere Ergebnisse. Das gilt auch dann, wenn man gerade mal wenig Zeit hat – denn gerade wer in Eile ist, dem hilft der Thermomix®. Vegane Rezepte lassen sich darin einfach und rasch kochen. Und weil die pflanzliche Küche die Vielfalt liebt, gibt es bei Vorwerk das Cookidoo® – eine Rezeptplattform, auf der speziell für das Gerät entwickelte Gerichte gesammelt sind.
Viele Menschen folgen dem Prinzip, mindestens einmal pro Woche pflanzlich zu kochen. Hat ein veganer Lebensstil eigentlich etwas mit Aufopferung zu tun? Wer sich einmal auf die Suche nach guten Rezepten begibt, beantwortet diese Frage meist rasch mit Nein. Auf Cookidoo® finden sich wöchentlich neue Ideen für einfache wie anspruchsvolle Gerichte – ganz ohne tierische Inhaltsstoffe. Damit alles gelingt, lohnt es sich, bei den Zutaten nicht zu sparen: Frische Ware aus dem Kühlregal oder vom Markt schlägt Tiefkühlware in Geschmack und Textur fast immer.
Mehr entdecken: Pilze in der veganen Ernährung
Das Kochbuch „Meine vegane Küche mit Siegfried Kröpfl“
Wer nicht ausschließlich online stöbern möchte, findet im Buchhandel verschiedene Kochbücher für vegane Küche, die speziell für das Gerät entwickelt wurden. Besonders empfehlenswert ist das direkt aus dem Hause Vorwerk stammende Werk – denn nur solche Rezepte sind von den Entwicklern eindeutig auf die Gerätefunktionen zugeschnitten und optimiert.
Das Buch „Meine vegane Küche mit Siegfried Kröpfl“ entstand in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Haubenkoch Siegfried Kröpfl, der als einer der wenigen seiner Zunft selbst vegan lebt. Das 169-seitige Werk erschien 2017 bei Vorwerk Austria und zeigt, wie sich einfache Basis-Rezepte, kreative Alltagsgerichte und klassisch österreichische Spezialitäten pflanzlich umsetzen lassen. Darunter finden sich unter anderem:
- Cremiger Haferdrink
- Mandelmus
- Veganer Sauerrahm
- Cashewkäse-Pralinen
- Waffeln mit Erdbeerragout
- Hafermilchreis mit Mangopüree
- Haselnussaufstrich
- Gemüsesalat mit Limetten-Marinade
- Karotten-Zucchini-Kuchen
- Teigtascherl mit Spinatfüllung
- Erdäpfel-Schwammerl-Suppe
- Paradeisersuppe mit Basilikumcreme
- Artischockensuppe
Die Rezepte decken das gesamte Tagesmenü ab – von Frühstück und Brunch über Suppen und Snacks bis zu Hauptspeisen und Desserts. Alle Zutaten sind laut Verlag im gut sortierten Supermarkt erhältlich, ein Besuch im Feinkostladen ist nicht notwendig.
[amazon bestseller=“Thermomix vegane Rezepte“ items=“3″ grid=“3″]So gelingt der Einstieg – praktische Hinweise für den Anfang
Wer zum ersten Mal vegan mit dem Thermomix® kocht, steht vor einer überschaubar langen Lernkurve. Ein paar Grundprinzipien helfen dabei, Frustration zu vermeiden und von Anfang an gute Ergebnisse zu erzielen:
- Mit Bekanntem anfangenGerichte, die man ohnehin oft kocht – Suppen, Currys, Aufstriche – lassen sich häufig problemlos vegan abwandeln. Butter durch pflanzliches Öl, Sahne durch Cashewcreme: Das Gerät übernimmt das Pürieren und Emulgieren.
- Pflanzenmilch selbst herstellenHaferdrink, Mandelmilch oder Reismilch lassen sich in wenigen Minuten selbst machen – günstiger und verpackungsärmer als der Supermarktkauf. Das ist ein einfacher erster Erfolg, der Lust auf mehr macht.
- Hülsenfrüchte richtig einsetzenGekochte Kichererbsen oder Linsen lassen sich rasch zu Hummus, Dals oder Patties verarbeiten. Aquafaba – das Kochwasser von Kichererbsen – funktioniert als Aufschlagmasse ähnlich wie Eiweiß.
- Cookidoo® oder Kochbuch als Leitfaden nutzenStatt frei zu experimentieren, helfen geprüfte Rezepte dabei, die Gerätefunktionen optimal einzusetzen und Fehlversuche zu vermeiden.
Wer tiefer in die vegane Küche einsteigen möchte, findet weitere Inspiration in den Beiträgen zu veganen Kochboxen aus dem Internet und zum Weg zur veganen Ernährung. Der Einstieg gelingt am besten schrittweise – und die Hürde ist deutlich niedriger, als viele anfangs vermuten.








